Was ist Kickboxen!?!

                        

 

Kickboxen als Wettkampfdisziplin ist auf das Jahr 1974 zurückzuführen. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO, Mike Anderson, George F. Brückner und andere, dass die traditionellen fernöstlichen Kampfsysteme wie Taekwondo, Karate, Kung-Fu usw., was das Kämpfen anbetrifft, nicht mehr auf ihrer Art beharren, sondern zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln auch gegen andere Kampfsysteme antreten, um daraus Vorteile für ihren eigenen Stil zu ziehen.
Diese Sportart ist eine Weiterentwicklung aus den traditionellen Kampfarten, die weit über die Gepflogenheiten der traditionellen Systeme hinausgeht und zum Ziel hat, ein freies, unabhängiges und sportliches, weltweites und gleichberechtigtes Wettkampfsystem zu verwirklichen.

Leichtkontakt-Kickboxen
Ist vergleichbar einem Sparring, bei dem die Treffer mit leichtem Kontakt erfolgen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.

Vollkontakt-Kickboxen
Ist vergleichbar mit dem olympischen Boxen, es gilt den Gegner mit sauberen Hand- und Fußtechniken zu treffen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Verstöße gegen das Regelwerk oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet. Ende der achtziger Jahre fand eine revolutionäre Entwicklung der Sicherheitsausrüstung statt. Boxen sollte aus dem olympischen Programm gestrichen werden. Georg F. Brückner begann mit der Entwicklung der „geprüften Sicherheit". Die Handschützer (Boxhandschuhe) wurden in Verbindung mit der Abteilung Fahrzeugunfallforschung der Technischen Universität Berlin auf einen Sicherheitsstandard gebracht, der die internationale Ärztekommission der AIBA (Welt Amateur Box Association) überzeugte. Boxen blieb olympisch. Diese Sicherheitsstandards sind im Kickboxen vorgeschrieben. Für die Fußschützer wurde in Verbindung mit der TU Berlin ein Testverfahren entwickelt, an dem sich heute die Produktion der Fußschützer orientiert. Kickboxen nach dem Regelwerk des Deutschen Kick-Box-Verbandes e.V. gehört heute zu den verletzungsärmsten Sportarten überhaupt. Untersuchungen der Universitätskliniken Gießen, unter der Federführung von Herrn Dr. Alwin Sauer, belegen diese Behauptung eindeutig.

Schutzausrüstung
Um für die Sportler größtmögliche Sicherheit zu Gewährleisten ist lt. WAKO-Regeln eine Schutzausrüstung Pflicht.
Diese sogenannte „Safe-T" Ausrüstung besteht aus folgenden Komponenten:
•Kopfschutz
•Zahnschutz
•Tiefschutz
•Boxhandschuhe
•Schienbeinschutz
•Fußschutz